Nur
15 Kilometer süd-östlich der Landeshauptstadt Kiel
liegt Preetz. Mit
rund 16.000 Einwohnern ist Preetz die größte Stadt
des Kreises Plön.
Seen und Flüsse prägen das Bild der typisch
schleswig-holsteinischen
Landschaft, die Preetz umgibt. Die reizvolle Natur und ein
vielfältiges
Freizeitangebot machen Preetz zu einem Urlaubsort, der Erholung
garantiert. Der Name Preetz
leitet sich von der slawischen Bezeichnung „Porez“
ab, was soviel wie „am Flusse“ bedeutet. Und damit
ist die Schwentine
gemeint, die mit 62 km einer der längste Flüsse
Schleswig-Holsteins
ist. Sie entspringt am
höchsten Punkt des
Bundeslandes, dem Bungsberg, und durchfließt die gesamte
Holsteinische
Schweiz mit zahlreichen großen Seen. Der Fluss fließt
durch die Orte
Eutin, Bad Malente, Plön, Preetz, Schwentinental und
mündet in
Kiel-Wellingdorf in die Kieler Förde. Auf dem letzten
Stück von Preetz
bis nach Kiel ist die Schwentine zumeist ein wildromantischer Fluss,
der sich durch Wiesen, Wälder und sogar einen
ursprünglichen Auenwald
schlängelt. Das Flusstal zwischen den beiden
Wasser-Kraftwerken in
Raisdorf gilt als eine der schönsten Landschaften
Schleswig-Holsteins. Die
Entwicklung von Preetz ist eng mit der Geschichte des Klosters Preetz
verbunden, das 1211 als Benediktinerinnenkloster durch Graf Albrecht
von Orlamünde gegründet wurde. Die
klösterliche Obrigkeit übte über
Jahrhunderte die Rechtsprechung aus und war Verwaltungsinstanz. Diese
enge Verbindung mit dem Kloster endete erst, als Schleswig-Holstein
1867 eine preußische Provinz wurde und Preetz 1870 Stadtrechte
erhielt.
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